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| Wide-SCSI |
Wide-SCSI ist eine weitere Option der SCSI-2 Norm, sowie des noch nicht verabschiedeten SCSI-3 Parallel Interface Draft. Bei SCSI-2 wurde Wide-SCSI als 16-, 24- und 32-Bit Busvarianten vorgesehen, die mit jeweils 2 SCSI-Steckern und Kabeln pro Device realisiert werden sollen.
Diese in der Praxis komplizierte Lösung wurde jedoch weitgehend Vermieden. Statt dessen hat sich der 16-Bit breite, 68-polige High-Density-Stecker ("P-Conector") auf dem Markt durchgesetzt, der bereits bei SCSI-3 vorgeschrieben wird.
Einige Hersteller von Festplatten nennen ihre Wide-SCS1-Produkte heute schon "SCSI-3" oder "SCSI-3 ready". Diese Bezeichnungen sind jedoch irreführend und weisen lediglich darauf hin, da8 der SCSI-3 P-Connector verwendet wird.
16-Bit Wide-SCSI ermöglicht Fast-SCSI-Übertragungen von bis zu 20 MB/Sek. und den Anschlu8 von bis zu 16 Devices incl. Host-Adapter. Bei den zusätzlichen SCSI- IDs werden die Prioritäten von "Narrow-SCSI" (8-Bit Busbreite) eingehalten. So wie Narrow-SCSI der ID 7 den höchsten und ID 0 den niedrigsten Vorrang gibt, setzt Wide-SCSI dies fort. Hinter ID 0 folgen ID 15, ID 14 usw. bis zur kleinsten Priorität von ID 8.
Wide-SCSI- und Narrow-SCSI-Geräte können nur dann auf einem gemeinsamen Bus verwendet werden, wenn sich Narrow-Geräte und Host-Adapter auf die herkömmlichen SCSI-ID's (7-0) beschränken. Einige Hostadapter für Wide-SCSI erleichtern den gemischten Einsatz mit Narrow-Devices, indem sie intern einen zusätzlichen Anschluß für Narrow-SCSI zur Verfügung stellen.
Noch ist nicht sicher, welche der drei Bezeichnungen sich durchsetzen wird, sie bedeuten jedoch alle das gleiche: die Erweiterung der Fast-SCSI-Option von 10 MB/ Sek. auf 20 MB/Sekunde. Folglich sind dadurch Übertragungen mit Wide-SCSI bis zu 40 MB/Sek. schnell. Um die Geschwindigkeit auszunutzen, müssen sowohl Hostadapter als auch Device diese Option unterstützen. Übertragungen zwischen Fast-20 und langsameren Geräten laufen mit den altbekannten Geschwindigkeiten, da Fast-20 natürlich abwärtskompatibel arbeitet. Die bisherigen Spezifikationen des Fast-SCSI-2 Kabels bleiben bei Fast-20 unverändert.
Verwendete Stecker und Buchsen:

SCSI-3, 68pol. Buchse
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SCSI-3, 68pol. Stecker
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| Terminierung des SCSI-Busses - aktiv und passiv |
Die passive Terminierung stammt aus der SCSI-1-Norm und wurde als Option in SCSI-2 übernommen. Allerdings wird bereits in der SCSI-2 Norm die aktive Terminierung empfohlen, im SCSI-3 Parallel Interface Draft wird sie vorgeschrieben. Ein passiver Terminator besteht, pro Leitung gesehen, aus einem Widerstandsnetz mit 220 Ohm zur Termination Power (TERMPWR) und 330 Ohm zur Erde. Die SCSI-Signale sind deshalb direkt auf die TERMPWR angewiesen, die theoretisch jeden Wert zwischen 4,25V und 5,25V haben darf. Diese große Spannungstoleranz führt zu gefährlicher Nähe an die Schaltschwelle der SCSI-Signale. Ein aktiver Terminator umgeht die TERMPWR-Problematik mit einem Spannungsregler, der einen 110 Ohm Widerstand mit 2,85V versorgt, solange TERMPWR im definierten Bereich liegt. Durch die größere Signalsicherheit sind somit nicht nur die hohen Übertragungsraten, sondern auch externe Kabelverbindungen mit aktiven Terminatoren auf der sicheren Seite. Außerdem bieten sie bei den meisten lmplementationen eine Einstellung per Software oder Jumper, was bei passiver Terminierung nicht möglich ist. Aktive und passive Terminierung dürfen auf dem gleichen Bus verwendet werden.
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| Differential-Ended SCSI |
Im Gegensatz zum üblichen Single-Ended SCSI ist Differential SCSI eine Option der SCSI-Norm zur Realisierung von Distanzen bis zu 25 Meter. Single-ended SCSI überprüft jedes einzelne Signal zur Erde. Dagegen besteht ein Differential-Signal aus einer Plus- und einer Minus-Leitung (nach US-Norm RS-485) und ermöglicht somit eine bessere Signaltrennung.
Durch das unterschiedliche Verfahren sind Differentialended und Singleended Devices nicht miteinander kompatibel.
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