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| Sonstige Bemerkungen | |||||||||||
| Robert Geimer wurde zu Selbach bei Wissen am Fuße des Westerwaldes als zweitjüngstes Kind von fünf Geschwistern geboren. Sein Vater war Maurermeister. Er studierte an der Friedrich-Wilhelm-Universität in Bonn und besuchte das kölner Priesterseminar. Am 14 Mär 1908 empfing er durch Kardinal Fischer (HB, 3 Jun 1953)17 im Hohen Dom zu Köln die hl. Priesterweihe (NA, 23 Aug 1958).17 Anstellungen:É Maria Lyskirchen, Köln(16 Mar 1908-1912), als Kaplan (OA, 1957)17^88 :É St. Marien, Rheydt (29 Oct 1910), als Kaplan (OA, 195717^88 :É St. Suitbert, Elbersfeld(7 Dec 1915 -1918), als Kaplan (OA, 1957)17^88 :É St. Severin, Eilendorf- Aachen(25 Feb 1918-11 Mar/Aug 1931), als Kaplan87^88 :É St. Joseph, Schevenhütte (11 Mar88/Aug 193117-19531)(OA, 1957)17 :É *Obwohl verschiedene Quellen 1929 angeben, ist richtig, daß Geimer am 11 Aug 1931 zum Pfarrer von Schevenhütte ernannt wurde (EP, 23 Aug 1931)17 :É Während seiner Zeit in Eilendorf war er Präses der Marianischen Jungfrauenkongregation. Er ging 1924 daran dieser Kongregation eine zeitgemäße straffe Organisation zu geben, ein geregeltes Vortragswesen und Kurse zur beruftlichen und hauswirtschaftlichen Ertüchtigung der weiblichen Jugend einzurichten. Das Wirken und Schaffen der Kongregation wurde von Regierungsstellen wiederholt als vorbildlich bezeichnet (EP, 27 Sep 1931)17. Die Jugendarbeit setzte er in Schevenhütte, wo er Jugendgruppen einrichtete, fort. Sein erstes Werk in der Pfarre Schevenhütte war die Erbauung des Jugendheimes. Aus der Pfarrjugend entstand ein Trommleer- und Pfeiffenkorps. Im Geschehen der Kriegs- und Vorkriegszeit ging es unter. In der ersten Zeit seines Wirkens in Schevenhütte ließ Pfarrer Geimer die Pfarrkirche restaurieren. Dazu verpflichtete er den Aachener Kirchenmaler Emonds-Alt, der auch nach dem Kriege (1951) die Pfarrkirche wieder in einen würdigen Zustand versetzte. Das Krieggeschehen ging nicht vorüber ohn Wirkung zu hinterlassen. (É) Kirche, Pfarrhaus und Pfarrheim wurden sehr in Mitleidenschaft gezogen. Als einer der letzten ging Pfarrer Geimer von Schevenhütte fort und fand bei einem Teil seiner Pfarrkinder in Aachen Unterkunft. Uberall trat er vermittelnd ein. Nach der Rückkehr nach Schevenhütte - 6 Monate später- hielt er den ersten Gottesdienst nach dem Krieg hielt er im Saal des Hotel Roeb (HB, 3 Jun 1953).17 :É Robert Geimer war sehr an der Sagen- und Vorgeschichte Schevenhüttes interessiert. Er schrieb unter anderem zu diesm Thema Artikel für die Heimatblätter des Landeskreises Aachen (Heft 4, 7. Jahrgang 1937). Ihm ist es auch zu verdanken, daß auf eine Anlage aus der Bronze- un d frühen Eisenzeit aufmerksam gemacht wurde, die sich auf dem "Burgberg" in Schevenhütte befindet. Die Wallanlage diente wohl als Rückzugmöglichkeit für Menschen und Tiere in unsicheren und kriegerischen Zeiten (Zeitschrift Aachener Geschichts Verein, H. 56, 1935, S. 207/8 & AN, No. 118, 23 May 1979).17 Am 11 Sep 1935 begannen unter der Leitung von Dr. Köhne aus Aachen Ausgrabungen an dieser Fliehburg (WB, 13 Sep 1935)17. Er hatte eine große Sammlung prähistorische Funde, die jeder im Pfarrhaus besichtigen konnte. Sein Vorhaben, eine umfassende Geschichte über die Schevenhütte und seine Umgebung zu schreiben, konnte er nicht vollenden, weil im Krieg die mühsam zusammengetragenen Unterlagen nd ein großer Teil seiner Sammlungen vernichtet wurden. Trotz seines hohen Alters widmete sich Geimer der Volksschlarbeit nach dem Kriege, vor allem im Kreis Düren (OA, 1957).17 :É Krankheitshalber zog er 1953 anschließend in seine Heimat zurück.4 Foto:É Robert Geimer4 :É (NA, 23 Aug 1958)17 | |||||||||||
| Ehegatten | |||||||||||
| Letzte Änderung 9 Jan 1998 | Erstellt 10 Jan 1998 mit Reunion für Macintosh |